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22.08.2017

Von den irdischen Dingen

Ausstellung zum Thema Kirche und Geld im Bistum Limburg

In Folge des Finanzskandals beim Neubau des Bischofshauses auf dem Limburger Domberg ist auch der Umgang der Kirche mit dem Geld vermehrt öffentlich diskutiert worden. Dieser Anlass war Ausgangspunkt einer Ausstellung, die der Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung Westerwald-Rhein-Lahn, Johannes Müller-Rörig, im Auftrag des Bistums Limburg unter dem Titel: "Von den irdischen Dingen - Kirche und Geld im Bistum Limburg", erstellt hat.

Auf 17 Schautafeln werden wichtige Fragestellungen rund um das Geld der Kirche aufgeworfen und Antworten angeboten. Die Themenauswahl geht dabei über den Anlass hinaus. Viele der Fragen stammen aus Begegnungen mit dem Kirchenvolk und mit weniger kirchennahen Menschen. Die Präsentation versteht sich als Information - lässt aber Raum für eigene Standpunkte. Sie gibt historische und aktuelle Einblicke in die Zusammenhänge der Finanzierung kirchlicher Aufgaben. Neben einer Darstellung von früheren Finanzierungswegen werden auch aktuelle Zahlen und die jährliche Verwendung des Geldes sowie die Entscheidungsstrukturen beschrieben. Das System der Finanzierung durch Steuern und Abgaben wird ebenso erläutert, wie Staatsleistungen der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz. Probleme, die bei der Darstellung kirchlichen Vermögens auftreten, werden skizziert.

Müller-Rörig ist ehrenamtliches Mitglied des Diözesankirchensteuerrats und als ehrenamtlicher Richter am kirchlichen Arbeitsgericht in Mainz tätig und verfügt so auch über reiche praktische Erfahrungen zum Thema.

Am 7. November wird die Ausstellung im Gemeindesaal (Bischof-Dirich-Heim, Wiesbadener Str. 21, Idstein) eröffnet. Zu Gast ist Herr Müller-Röhrig, der durch die Ausstellung führt, begleitende Informationen gibt und für Fragen und Diskussion zur Verfügung steht.

Besucht werden kann die Ausstellung noch am 11. und 12. November (Samstag 16 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 15 Uhr) Bitte beachten Sie, dass am Sonntag in der Zeit von ca. 12 bis 13:30 Uhr nach dem Gottesdienst das Gemeindeessen im Gemeindesaal statt findet und so der Blick auf die Tafeln eingeschränkt ist.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.